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Frechen sorgt bei Beamtenpensionen vor
Frechen. Die Beamtenversorgung hat sich zu einem wesentlichen Thema der Kommunalfinanzen entwickelt. Aufgabe der Städte und Gemeinden ist es, für ihre Mitarbeiter Geld zurückzulegen, damit diese im Alter versorgt sind. Die Zahl der Pensionäre steigt und damit auch die Ausgaben der Kommunen. Und so gerät die Beamtenversorgung immer häufiger in die Schlagzeilen. Von gewaltigen Löchern in den Haushaltskassen ist die Rede oder es werden gleich griechische Verhältnisse vorhergesagt.
Tatsächlich unterschätzen zahlreiche Kommunen die finanziellen Auswirkungen. Trotz oder wegen der desolaten Haushaltssituation verzichten sie bislang auf Rückstellungen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PKF Fasselt Schlage. Die Studie enthält alternative Strategien für nachhaltige Finanzierung von Pensionsverpflichtungen im öffentlichen Sektor. Einen Weg, den die Stadt Frechen bereits im vergangenen Jahr eingeschlagen hat. Da hat Frechen 15 Millionen Euro in einen Pensionsfond eingezahlt. Diese Summe wird 20 Jahre lang um jährlich 500.000 Euro aufgestockt.
„Es war die richtige Entscheidung unsere Beamtenversorgung auf gesunde Beine zu stellen. Auch und vor allem, um zukünftige Generationen zu entlasten“, sagt die CDU-Fraktionsvorsitzende Susanne Stupp. Bereits im ersten Jahr hat die Anlagen eine beachtliche Wertsteigerung erzielt. „Die finanzielle Situation der Kommunen wird durch die Steuerausfälle immer schwieriger. Das wir rechtzeitig einen Pensionsfonds aufgelegt haben, gibt uns im Frechener Haushalt auch künftig ein wenig mehr Spielraum“, so Stupp.
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