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Vollanschluss Frechen Nord entzerrt Verkehr
Frechen. Die verkehrsgünstige Lage Frechens hat die wirtschaftliche Entwicklung unserer Stadt entscheidend nach vorne gebracht. Die Gewerbegebiete sind hervorragend ausgelastet und direkt mit zwei Autobahnen verbunden. Allerdings hat der Verkehr in den vergangenen Jahren erheblich zugenommen. Vor allem die Zufahrt vom Autobahnkreuz Köln West ist längst an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen. Eine erhebliche Verbesserung brachte 2006 die halbe Anschlussstelle Frechen Nord an die A 4. „Ein Vollanschluss an dieser Stelle wird in Zukunft den Verkehr von der Europaallee in Richtung A 1 entzerren“, sagt die CDU Fraktionsvorsitzende Susanne Stupp.
Nachdem das Landesverkehrsministerium seine Zusage gegeben hat, wird der Ausbau langsam konkret. Der Landesbetrieb Straßen NRW als zuständiger Straßenbaulastträger hat mittlerweile den Planungsauftrag erhalten. „Zwingende Voraussetzung ist jedoch, dass die Bonnstraße zwischen der Holzstraße und der Aachener Straße vierspurig ausgebaut wird“, so Stupp. Ein Vorentwurf wird derzeit mit den Ministerien abgestimmt. Bis Mitte des Jahres wird die Einleitung des Planfeststellungsverfahrens erwartet. „Wenn der Vollanschluss in Betrieb geht, hat das Gewerbegebiet an der Europaallee zwei leistungsstarke Verkehrsanbindungen“, so Stupp.
Parallel setzt sich die CDU Frechen für den Bau einer weiteren Anschlussstelle an der A 4 westlich von Königsdorf. Noch ist das Verkehrsaufkommen auf der umgestalteten Aachener Straße sehr hoch. Mit dem neuen Anschluss bei Königsdorf würde die Belastung für die Anwohner spürbar gesenkt.
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